Corona – im Frühjahr 2022

 

 

Mit der Omikron-Variante hat das Thema erneut Fahrt aufgenommen

Dem §28b des Infektionsschutzgesetzes wurden neue Regelungen hinzugefügt. Diese gelten bis zum 19. März 2022.

 

 

Umfang der Regelungen:

  • betriebliche 3G-Regelungen: beim Betreten der Betriebsstätte müssen sowohl Arbeitgeber als auch Beschäftigte entsprechende Nachweise mit sich führen. Entweder eine Bescheinigung des jeweiligen Impfstatus oder einen aktuellen Testnachweis über einen negativen Coronatest.
    Diese Verpflichtungen müssen von den Arbeitgebern kontrolliert und dokumentiert werden.
  • Homeoffice-Pflicht: da wo bei Büroarbeit keine betrieblichen Gründe entgegen stehen, muss Homeoffice für die in Frage kommenden Beschäftigten angeboten werden. Die Beschäftigten haben diese Angebot anzunehmen, sofern ihrerseits keine Gründe entgegen stehen.Ansonsten gilt weiterhin:
  • Zweimal pro Woche muss für alle in Präsenz arbeitende Beschäftigte ein Antigen Schnelltest angeboten werden
  • Anpassung des betrieblichen Hygienkonzeptes auf Basis einer aktualisierten Gefährdungsbeurteilung.
  • Fortbestand der Maskenpflicht, wo Abstände nicht eingehalten werden können bzw. entsprechende Konzepte nicht ausreichend sind.
  • Betriebsbedingte Kontakte sind auf ein Minimum einzuschränken.
  • Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen sind auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren.
  • Infektionsschutz aufrecht erhalten auch in Pausenbereichen.
  • Da die Durchimpfungsquote noch nicht ausreichend ist, tragen Arbeitgeber durch entsprechende Informationen dazu bei, diese Quote zu erhöhen und stellen ihre Beschäftigten zur Wahrnehmung von Impfangeboten frei. Sie werden dabei von den Betriebsärztinnen / Betriebsärzten unterstützt.
  • Die 3G-Regel gilt für alle Arbeitsbereiche: Demnach ist der Zutritt zu Versammlungen in Innenräumen, Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Messen, Kongressen und Sitzungen kommunaler Gremien nur noch geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet.

Quelle: Ministerium für Arbeit,
Gesundheit und Soziales
des Landes Nordrhein-Westfalen


  • Für die gewerbliche Wirtschaft hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales den „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ mit Stand 22. Februar 2021 verbindlich für alle Bereiche der Wirtschaft aktualisiert. In Verbindung damit wird den Betrieben empfohlen, sich von den Betriebsärzten / Fachkräften für Arbeitssicherheit beraten zu lassen.
  • Informationen der VBG zu SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltests in Unternehmen: <mehr>
  • SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel in der Fassung vom 07.05.2021: <mehr>

Auf den Seiten der jeweils zuständigen Berufsgenossenschaften stehen zudem weitere Informationen zum Thema bereit, einen Link zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie zu den Informationen der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung finden Sie unter der Rubrik Links auf dieser Website.

Ansonsten scheinen sich aktuelle Regelungen für den nicht gewerblichen Bereich im beinahe täglichen Rhythmus zu ändern, hier hilft ein Blick in die aktuelle Tagespresse.

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